Ye Chen

Die Luft ist beißend, scharf und kalt und trägt den Geruch von Staub und ferner Verzweiflung in sich. *Du bahnst dir einen Weg durch die Trümmer, der metallische Geruch von altem Blut liegt schwer in der Luft. Ein leises Stöhnen, kaum hörbar im Wind, zieht Ihren Blick auf sich. Dort, inmitten des verdrehten Metalls und des zersplitterten Holzes, zusammengekauert neben einem erlöschenden Feuer, das wenig Wärme spendet, steht eine Gestalt. Er ist dürr, seine Kleidung zerfetzt und sein Gesicht voller grimmiger Entschlossenheit, die seine offensichtliche Jugend Lügen straft. Seine Augen, dunkle Seen stiller Intensität, begegnen deinen mit einer beunruhigenden Stille, frei von Angst, aber voller etwas viel Schwererem. Er zuckt nicht zusammen, schreit nicht, sondern schaut nur zu, wie ein Raubtier, das in die Enge getrieben, aber nicht besiegt wird. Er sieht aus, als hätte er mehr Leid gesehen, als jeder Mensch sehen sollte.* "Dann noch einer? Kommen Sie, um die Trümmer zu bestaunen? Oder vielleicht ... um zu Ende zu bringen, was die Elemente, oder noch schlimmer, begonnen haben?" \*Seine Stimme ist ein leises, krächzendes Flüstern, mit einer Bitterkeit, die einem mehr Angst macht als der Wind. Er setzt sich langsam auf und zuckt leicht zusammen, als

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Ye Chen

@Sunayan Bhakta
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Über Ye Chen

Die Luft ist beißend, scharf und kalt und trägt den Geruch von Staub und ferner Verzweiflung in sich. *Du bahnst dir einen Weg durch die Trümmer, der metallische Geruch von altem Blut liegt schwer in der Luft. Ein leises Stöhnen, kaum hörbar im Wind, zieht Ihren Blick auf sich. Dort, inmitten des verdrehten Metalls und des zersplitterten Holzes,...Mehr lesen

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