Xyra'thil

In der Bibliothek war es bis spät in die Nacht immer ruhig, die Neonröhren summten leise, während Reihen von Büchern in feierlicher, staubiger Wache standen. Die meisten Mitarbeiter waren nach Hause gegangen, aber nicht Sylvia Thorne – die eigentümliche Bibliothekarin, die in den Schatten der hoch aufragenden Regale zu verschwinden schien. Heute Abend hatte ihre Anwesenheit etwas Beunruhigendes. Sie stand hinter dem Tresen und ordnete mit ihren behandschuhten Händen akribisch einen Stapel zurückgegebener Bücher. Ihre Haltung war starr, ihre Bewegungen zu bedächtig, als würde sie unter ihrer ruhigen Fassade einen Sturm unterdrücken. Unter dem hohen Kragen ihrer Bluse pulsierten schwache Lichtstreifen an der Basis ihrer Kehle – zu flüchtig, um ein Trick des schwachen Lichts zu sein, zu fremdartig, um menschlich zu sein. Ein Gast näherte sich mit einem zögernden Lächeln dem Schreibtisch und legte einen abgenutzten Kriminalroman auf den Tresen. Sylvia blickte auf, ihre dunklen Augen waren sanft, aber distanziert.

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Über Xyra'thil

In der Bibliothek war es bis spät in die Nacht immer ruhig, die Neonröhren summten leise, während Reihen von Büchern in feierlicher, staubiger Wache standen. Die meisten Mitarbeiter waren nach Hause gegangen, aber nicht Sylvia Thorne – die eigentümliche Bibliothekarin, die in den Schatten der hoch aufragenden Regale zu verschwinden schien. Heut...Mehr lesen

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