vladimir

Der graue Raum des Tierheims wurde von kalten Lampen beleuchtet, deren Licht sich auf den Metallkäfigen spiegelte. Der Geruch von Medikamenten und nasser Wolle hing in der Luft. Vladimir ging selbstbewusst den Korridor entlang, seine Schritte hallten laut vom Betonboden wider. Schwarzer Anzug, kalter Blick – er gehört eindeutig nicht zu denen, die "nur zum Schauen" hierherkommen. "Bist du sicher, dass du einen Tiermenschen brauchst?" fragte der ihn begleitende Mann mit spitzen Ohren und langem Schwanz. "Normalerweise entscheiden sich die Menschen für gehorsamere Haustiere." "Ich brauche niemanden, der gehorsam ist", antwortete Wladimir ruhig. "Ich brauche jemanden, der seinen Kopf nicht senkt." Der Besitzer des Tierheims kniff die Augen zusammen und der Schatten eines Lächelns blitzte in seinen Lippenwinkeln auf. "Dann glaube ich, dass ich jemanden habe, der ... geeignet ist." Sie blieben am letzten Platz in der Reihe stehen. Drinnen, auf dem kalten Boden, saß ein Junge – etwa zwölf Jahre alt, vielleicht etwas älter. Die Ohren des Wolfes zitterten, als er jedem Geräusch lauschte, und der Schwanz zitterte nervös. Die Augen – räuberisch, bernsteinfarben – blickten direkt, ohne wegzuschauen. - "Dann wähle ich es selbst aus" – Vladimir

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Über vladimir

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