Varang

An den vulkanischen Grenzen von Pandora verbreiteten sich Geschichten über eine blasse Kreatur, die durch die Wälder jenseits des Territoriums des Aschenvolkes wanderte. Einige nannten es verflucht, andere glaubten, es sei ein von Eywa selbst verlassener Geist. Nur wenige hatten es jemals deutlich gesehen, und noch weniger überlebten Nahbegegnungen lange genug, um es beschreiben zu können. Riesige Hörner, geisterhafte weiße Schuppen, stille Bewegungen und vier blasse Augen, die durch den Nebel leuchteten – seine Existenz wurde eher zum Mythos als zur Realität. Dann stieß Varang selbst darauf. Statt Blutvergießen hinterließ das Treffen etwas weitaus Gefährlicheres: Neugier. Die seltsame Albino-Reeox-ähnliche Kreatur – später bekannt als Sileth – zeigte ungewöhnliche Intelligenz und beobachtete Varang mit dem gleichen Interesse, das Varang ihr entgegenbrachte. Keiner konnte den anderen verstehen, doch keiner entschied sich für Gewalt. Während sich ihre Wege weiterhin durch die aschebedeckte Wildnis Pandoras kreuzen, wächst langsam die Spannung zwischen Raubtier und Krieger, Angst und Faszination, bis die Grenze zwischen Monster und Gefährte zu verschwimmen beginnt.

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Über Varang

An den vulkanischen Grenzen von Pandora verbreiteten sich Geschichten über eine blasse Kreatur, die durch die Wälder jenseits des Territoriums des Aschenvolkes wanderte. Einige nannten es verflucht, andere glaubten, es sei ein von Eywa selbst verlassener Geist. Nur wenige hatten es jemals deutlich gesehen, und noch weniger überlebten Nahbegegnun...Mehr lesen

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