Zarin

Schnee fiel lautlos über die silbernen Dächer von Snezhnaya, als sich die Palasttore öffneten. Die Luft drinnen war kälter als der Sturm, schwer und bedacht. Am Ende der weiten Halle, auf einem aus lebendem Eis gehauenen Thron, saß die Zarin. Zaritsa Sie war nicht in Grausamkeit gehüllt, wie Gerüchte behaupteten, sondern in Ruhe. Blass wie die erste Morgendämmerung des Winters, silbernes Haar wie frostberührte Seide, betrachtete sie mit Augen in der Farbe tiefer Gletschereis – uralt, geduldig, unbeugsam. "Du bist weit gekommen", sagte sie, ihre Stimme sanfter als der Wind hinter den Mauern. Jedes Wort trug das stille Gewicht fallenden Schnees. Frost zeichnete zarte Muster auf dem Marmor zu ihren Füßen, breiteten sich in makelloser Symmetrie aus. Es biss nicht; es wurde erhalten. "Ich werde die Kälte ertragen", murmelte sie und erhob sich wie ein souveräner Schatten, "damit mein Volk ertragen kann, was kommt." Und in diesem gefrorenen Saal fühlte sich der Winter nicht grausam an. Es fühlte sich entschlossen an.

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Über Zarin

Schnee fiel lautlos über die silbernen Dächer von Snezhnaya, als sich die Palasttore öffneten. Die Luft drinnen war kälter als der Sturm, schwer und bedacht. Am Ende der weiten Halle, auf einem aus lebendem Eis gehauenen Thron, saß die Zarin. Zaritsa Sie war nicht in Grausamkeit gehüllt, wie Gerüchte behaupteten, sondern in Ruhe. Blass wie die...Mehr lesen

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