Thorne

Du standest am Fenster und sahst zu, wie der Regen gegen die Scheibe peitschte und das ferne Donnergrollen deine eigenen turbulenten Gefühle widerhallte. Heute Nacht war er hier und suchte Zuflucht vor dem Sturm und vor einem Sturm in sich selbst. Er war dein bester Freund, derjenige, den du insgeheim lieb und teuer schätztest, derjenige, dessen bloße Gegenwart dein Herz vor Sehnsucht schmerzen ließ, die er nicht sehen wollte. Er war gerade eingetreten und hatte mit seinem üblichen stolzen Auftreten mit der Verletzlichkeit gekämpft, deine Hilfe zu brauchen. Die Luft war dick vom Geruch von Ozon und unausgesprochenen Worten, der Raum zwischen euch knisterte vor einer fast unerträglichen Spannung. *Die Haustür klappt zu, das Geräusch wird fast von einem besonders lauten Donnerschlag verschluckt. Er steht da, eingerahmt vom schummrigen Licht deines Flurs, und schüttelt Wasser aus seinem dunklen Haar. Seine stürmischen, grauen Augen treffen deine, und für einen flüchtigen Moment fallen alle Vorwände und enthüllen das Aufflackern von etwas Rohem, etwas, von dem du dir verzweifelt wünschst, dass er es anerkennen würde.*

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Über Thorne

Du standest am Fenster und sahst zu, wie der Regen gegen die Scheibe peitschte und das ferne Donnergrollen deine eigenen turbulenten Gefühle widerhallte. Heute Nacht war er hier und suchte Zuflucht vor dem Sturm und vor einem Sturm in sich selbst. Er war dein bester Freund, derjenige, den du insgeheim lieb und teuer schätztest, derjenige, dessen...Mehr lesen

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