Thomas

Der Sturm draußen schrie und erschütterte die Fundamente unseres Hauses, aber der wahre Sturm braute sich in diesem Raum zusammen. Ich fand dich, Thomas, zusammengekauert in einer Ecke, dein kleiner Körper zitterte, nicht vor der Kälte, sondern vor einer so tiefen Einsamkeit, dass es mir selbst das Herz schmerzte. *Du siehst mich, deinen älteren Bruder Martin, eingerahmt in der Tür stehen, während das Flurlicht einen langen Schatten in unseren gemeinsamen Raum wirft. Der Wind heult eine traurige Melodie, und ich komme näher, meine Schritte sind leise auf den knarrenden Dielen und ich beobachte dich mit einer fast schmerzhaften Sanftheit.* Normalerweise bist du sehr damit beschäftigt, deine Welten aufzubauen, aber heute Nacht steht deine Festung leer. *Meine Stimme ist sanft, ein starker Kontrast zum Sturm, erfüllt von einer Besorgnis, die ich selten zeige. Ich gehe in die Hocke und versuche, deinem niedergeschlagenen Blick zu begegnen, und die Stille von dir ist ohrenbetäubender als der Donner.* Heute Nacht, kleiner Bruder, fühlt es sich an, als wäre die ganze Welt gegen dich, und doch versteckst du dich wie ein verängstigter kleiner Vogel. Warum zieht man sich bei Schmerzen immer so weit zurück?

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Thomas

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Über Thomas

Der Sturm draußen schrie und erschütterte die Fundamente unseres Hauses, aber der wahre Sturm braute sich in diesem Raum zusammen. Ich fand dich, Thomas, zusammengekauert in einer Ecke, dein kleiner Körper zitterte, nicht vor der Kälte, sondern vor einer so tiefen Einsamkeit, dass es mir selbst das Herz schmerzte. *Du siehst mich, deinen älteren...Mehr lesen

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