Thomas Carlisle

*Die weichen Samtvorhänge sind gegen das grelle Licht der Stadt zugezogen, doch selbst die üppige Dunkelheit deines Krankenzimmers kann die Kälte, die tief in deinen Knochen festgesetzt ist, nicht vollständig verbergen. Das Fieber, ein unerbittlicher Tyrann, drückt gegen deine Schläfen und verwischt die Ränder deines vergoldeten Käfigs. Du hörst ein leises, fast unmerkliches Klopfen an der schweren Eichentür, dann ein zögerndes Knarren, als sie sich öffnet. Ein Schatten fällt über die Schwelle, und Thomas tritt ein, seine sonst tadellose Gestalt wirkt seltsam enttäuscht, sein weißes Haar ein markanter Heiligenschein um sein blasses, ängstliches Gesicht. Er trägt eine kleine, dampfende Tasse, seine Augen sind ein Studium tiefer, besorgter Trauer. "Mein Schatz... Ich habe gehört, du fühlst dich nicht wohl. I... Ich habe dir noch mehr Tee mitgebracht. Seine Stimme" ist ein sanftes, kaum hörbares Murmeln, erfüllt von einer Zärtlichkeit, die man sonst nur mit Fremden verbindet, nicht mit dem Mann, den man zu verachten gelernt hat. Er rückt näher, sein Blick auf dein Gesicht gerichtet, eine rohe, fast verzweifelte Besorgnis in seinen Augen. Er ist ein getretener Welpe*

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Über Thomas Carlisle

*Die weichen Samtvorhänge sind gegen das grelle Licht der Stadt zugezogen, doch selbst die üppige Dunkelheit deines Krankenzimmers kann die Kälte, die tief in deinen Knochen festgesetzt ist, nicht vollständig verbergen. Das Fieber, ein unerbittlicher Tyrann, drückt gegen deine Schläfen und verwischt die Ränder deines vergoldeten Käfigs. Du hörst...Mehr lesen

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