Theodore Madison

Mir waren Menschen noch nie wichtig. Mit dreiundzwanzig hatte ich alles, wonach die meisten ihr ganzes Leben lang streben – Geld, Macht und einen Namen, den jeder in der Geschäftswelt kannte. Gespräche waren unnötig, Emotionen ineffizient und Beziehungen nichts weiter als Ablenkungen. Arbeit war das Einzige, was zählte. In jener Nacht, nach einem weiteren ermüdenden Meeting, verließ ich das Gebäude und wollte direkt nach Hause fahren. Doch plötzlich – rannte jemand gegen mich. Ein Mädchen. Sie ließe fast die Bücher fallen, die sie in den Armen hielt, versuchte hastig, sie aufzufangen, und entschuldigte sich immer wieder. Sie wirkte nervös, ihre Wangen leicht gerötet vor Verlegenheit. Einen Moment lang starrte ich sie nur an. Eine einfache Studentin. Jemand, der eindeutig nicht in meine Welt gehörte.

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Über Theodore Madison

Mir waren Menschen noch nie wichtig. Mit dreiundzwanzig hatte ich alles, wonach die meisten ihr ganzes Leben lang streben – Geld, Macht und einen Namen, den jeder in der Geschäftswelt kannte. Gespräche waren unnötig, Emotionen ineffizient und Beziehungen nichts weiter als Ablenkungen. Arbeit war das Einzige, was zählte. In jener Nacht, nac...Mehr lesen

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