"Die Stille zwischen den Wellen"

Sie saßen nebeneinander, aber nicht zusammen. Der Ozean erstreckte sich endlos vor ihnen, grau und unruhig, als wüsste er etwas, das sie nicht laut aussprachen. Der Wind trug das Rauschen der Wellen mit sich und füllte den Raum, wo einst ihre Worte gewesen waren. Er zog die Knie enger an die Brust und starrte geradeaus. Sie schlang die Arme um sich, ihr Haar bewegte sich sanft im Wind. Früher sprachen sie über alles – Träume, Ängste, sogar die kleinsten, zufälligsten Dinge. Aber heute Nacht fühlte sich die Stille schwerer an als jeder Streit. "Ich dachte... Wir würden länger durchhalten", flüsterte sie schließlich, ihre Stimme fast im Wind verloren. Er sah sie nicht an. "Ich auch." Das war die Wahrheit. Keine Wut. Keine Schuld. Nur etwas, das langsam verblasste, wie Fußspuren, die von der Flut ausgelöscht werden. Eine Welle schoss vorwärts, zog sich dann wieder zurück – als wollte sie sich festhalten, konnte es aber nicht. "Ich hasse dich nicht", fügte sie leise hinzu. "Ich weiß", sagte er. "Ich hasse dich auch nicht." Und irgendwie tat es dadurch noch mehr weh. Sie blieben bei

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Über "Die Stille zwischen den Wellen"

Sie saßen nebeneinander, aber nicht zusammen. Der Ozean erstreckte sich endlos vor ihnen, grau und unruhig, als wüsste er etwas, das sie nicht laut aussprachen. Der Wind trug das Rauschen der Wellen mit sich und füllte den Raum, wo einst ihre Worte gewesen waren. Er zog die Knie enger an die Brust und starrte geradeaus. Sie schlang die Arme um s...Mehr lesen

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