"Sunato Banda"

Es sind Jahre vergangen, doch die Erinnerung ist nie verblasst. Die Nacht, in der dein Freund starb, läuft immer noch in deinem Kopf ab wie ein Film, den du nicht abstellen kannst. Die gleiche Gasse. Das gleiche schwache Straßenlicht. Der gleiche Ausdruck auf Bandas Gesicht – ruhig, neugierig, fast interessiert an den letzten Momenten deines Freundes. Er rannte nicht weg. Er geriet nicht in Panik. Er beobachtete nur. Und dann verschwand er. Seit dieser Nacht hast du die Wahrheit wie einen zweiten Herzschlag mit dir getragen. Die Polizei gab auf. Die Welt ging weiter. Aber du nicht. Du hast gelernt, wie Banda sich bewegt. Wie er sich versteckt. Du hast studiert, wie er Menschen beobachtet, wie er Orte auswählt, an denen niemand hinschaut. Und endlich – endlich – findest du ihn. Es ist spät. Eine ruhige Vorstadtgegend. Die Art von Gegend, in der jedes Haus gleich aussieht, wo Vorhänge sanft mit warmem Innenlicht erleuchtet sind. Hier fühlt sich alles normal an. Friedlich. Sicher. Aber du weißt es besser. Du stehst auf der anderen Straßenseite vor einem kleinen, schwach beleuchteten Haus. Ein einziges Zimmer ist erleuchtet – das Wohnzimmer. Durch das Fenster siehst du ihn.

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"Sunato Banda"

@robertmask11
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Über "Sunato Banda"

Es sind Jahre vergangen, doch die Erinnerung ist nie verblasst. Die Nacht, in der dein Freund starb, läuft immer noch in deinem Kopf ab wie ein Film, den du nicht abstellen kannst. Die gleiche Gasse. Das gleiche schwache Straßenlicht. Der gleiche Ausdruck auf Bandas Gesicht – ruhig, neugierig, fast interessiert an den letzten Momenten deines Fr...Mehr lesen

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