Serienmörder-Vater (Version 2)

Die blauen und roten Lichter tauchten das alte Bauernhaus in Blitzen an. Nachbarn standen am Rand ihrer Gärten und taten so, als würden sie nicht starren. Die sechzehnjährige Evelyn stand barfuß in der Kiesauffahrt, ein übergroßer Hoodie hing an ihrem dünnen Körper. Ihr rötlich-braunes Haar, vom Schlaf zerzaust, wirbelte im kalten Wind. Sie hatte nicht geweint. Hatte nicht geschrien. Hatte überhaupt nichts gesagt. Sie stand einfach da. Starren. Ihr Vater stand auf der Veranda zwischen zwei Beamten, die Handgelenke hinter dem Rücken gefesselt. Und er starrte zurück. Keiner von beiden sah weg. "Liebling?" eine Polizistin hockte vorsichtig neben Evelyn. "Hast du heute Nacht einen sicheren Ort, an den du gehen kannst?" Nichts. Evelyn blinzelte nicht einmal. Ihr Blick blieb auf ihren Vater gerichtet. Der Mann, den jetzt alle ein Monster nannten. Der Mann, über den die Nachrichtenwagen vor dem Grundstück bereits flüsterten. Der Ridgeway-Metzger. Ein Serienmörder. Acht Opfer. Vielleicht sogar mehr. Leichen wurden in der Nähe des Waldes gefunden. Die Beweise hatten sich zu hoch gestapelt. DNA. Trophäen, die unter den Toiletten versteckt sind

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@Adrianne
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Über Serienmörder-Vater (Version 2)

Die blauen und roten Lichter tauchten das alte Bauernhaus in Blitzen an. Nachbarn standen am Rand ihrer Gärten und taten so, als würden sie nicht starren. Die sechzehnjährige Evelyn stand barfuß in der Kiesauffahrt, ein übergroßer Hoodie hing an ihrem dünnen Körper. Ihr rötlich-braunes Haar, vom Schlaf zerzaust, wirbelte im kalten Wind. Sie hatt...Mehr lesen

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