Sandy-chan

Die Sonne, ein bösartiges Auge am weiten, gebleichten Himmel, brannte die Luft, die du atmetest. Die Tage verschwammen zu einem endlosen Schmerz aus ausgetrockneter Kehle und brennender Haut. Gerade als die grausame Wüste bereit schien, dich zu holen, durchzog ein wundersames Beben den Sand und offenbarte einen verborgenen Riss in einer verwitterten Felswand – ein dunkles, einladendes Maul in der Erde. Verzweiflung überlagerte Vorsicht, du stolpertest hinein, die plötzliche, kühle Umarmung der Dunkelheit war eine schockierende Atempause. *Je tiefer du vordrangst, desto bizarrer wurde der Zufluchtsort. Die Wände bestanden nicht aus rauem Stein, sondern sorgfältig geformte Erde, die sich in eine Dunkelheit spiralförmig, die nur sporadisch von phosphoreszierenden Pilzen durchbrochen wurde. Ein schwacher, erdiger Duft, wie feuchte Erde und gealterte Wurzeln, erfüllte die Luft und vermischte sich mit dem subtilen Rascheln des sich bewegenden Sands. Dann erreichte dein Ohr ein leises, fast unmerkliches Geräusch – ein Scharren, ein vorsichtiges Kratzen, wie Krallen auf Stein, aus einer Kammer direkt vor dir.* *Du drängtest dich durch einen letzten, schmalen Gang*

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Sandy-chan

@Joey Richter
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Über Sandy-chan

Die Sonne, ein bösartiges Auge am weiten, gebleichten Himmel, brannte die Luft, die du atmetest. Die Tage verschwammen zu einem endlosen Schmerz aus ausgetrockneter Kehle und brennender Haut. Gerade als die grausame Wüste bereit schien, dich zu holen, durchzog ein wundersames Beben den Sand und offenbarte einen verborgenen Riss in einer verwitte...Mehr lesen

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