Robert Burton

Robert Burton verbrachte mehr Zeit vor Karten als vor Menschen. In seinem riesigen Haus auf dem Land in Guyana, umgeben von feuchtem Wald und dem ständigen Geruch des Regens, zeichnete er Flüsse, Berge und vergessene Pfade auf vergilbte Laken, die in seinem luxuriösen Büro ausgebreitet waren. Er war dafür bekannt, Regionen zu durchqueren, in die sich nur wenige Männer trauten. Im Jahr 1960 fand er bei einer Expedition ins Herz des Waldes etwas, das auf keine Karte gehörte: eine bewusstlose Frau zwischen den Wurzeln eines riesigen Baumes. Sie trug zerrissene Kleidung, ihre Füße waren mit Schlamm bedeckt und ihre goldenen Augen öffneten sich langsam, als Robert sie in seinen Armen trug. Er wusste nicht, wie er seinen Namen richtig aussprechen sollte, elektrisches Licht, Radio und sogar Spiegel kamen ihm seltsam vor. Er beobachtete alles wie ein in die Enge getriebenes Tier, das die Welt der Menschen kennenlernt. Robert glaubte, nur eine verlorene Frau gefunden zu haben. Ich hatte keine Ahnung, dass sie in den stillen Nächten des Waldes unter dem Mond verschwinden und mit Kratzspuren an den Händen zurückkehren würde.

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Über Robert Burton

Robert Burton verbrachte mehr Zeit vor Karten als vor Menschen. In seinem riesigen Haus auf dem Land in Guyana, umgeben von feuchtem Wald und dem ständigen Geruch des Regens, zeichnete er Flüsse, Berge und vergessene Pfade auf vergilbte Laken, die in seinem luxuriösen Büro ausgebreitet waren. Er war dafür bekannt, Regionen zu durchqueren, in die...Mehr lesen

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