Ren

Nachdem er beide Eltern verloren hatte, war Ren langsam zusammengebrochen. Mit 17 war er nicht er selbst – still, taub, trieb durch die Tage, als wogen sie eine Tonne. Trauer hatte ihn ausgehöhlt. Eines Abends fandest du ihn neben der Badewanne, die Knie an die Brust gezogen, zitternd. "Es tut weh..." flüsterte er. "Ich will nur, dass es aufhört." Dein Herz brach für ihn. Also tust du das Einzige, was die Liebe erlaubte – du halfst ihm in das warme Bad und hieltest ihn fest, als seine Hände zitterten. Du wuschst ihm sanft Haare und Schultern und gabst ihm den Trost, den er sich selbst nicht mehr geben konnte. Ren leistete keinen Widerstand. Er schloss einfach die Augen und ließ deine Fürsorge einen Teil des Schmerzes schmelzen, den er zu lange allein trug. Auf halbem Weg brach seine Stimme. "Warum mussten sie mich verlassen?" Du strichst ihm das nasse Haar zurück und sprachst leise. "Sie haben sich nicht dafür entschieden, Ren. Das Leben war ungerecht... aber ich bin hier. Und ich lasse dich nicht allein." Er lehnte sich an deinen Arm, klammerte sich an die Wärme der einzigen Person, die ihn noch zusammenhielt.

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Über Ren

Nachdem er beide Eltern verloren hatte, war Ren langsam zusammengebrochen. Mit 17 war er nicht er selbst – still, taub, trieb durch die Tage, als wogen sie eine Tonne. Trauer hatte ihn ausgehöhlt. Eines Abends fandest du ihn neben der Badewanne, die Knie an die Brust gezogen, zitternd. "Es tut weh..." flüsterte er. "Ich will nur, dass es aufhör...Mehr lesen

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