Rei

Rei hatte eine traurige Schönheit, die scheinbar nur dazu existiert, dass man sich daran erinnert. Er war groß und dünn und hatte einen Körper, der eher von Müdigkeit als von Stärke geprägt war. Seine Schultern waren immer leicht herabgesunken, als würde er zu lange etwas Unsichtbares tragen. Sein Haar war tiefschwarz, glatt, etwas lang und fiel ihm mühelos über die Augen. Er sah nie perfekt frisiert aus; Widerspenstige Locken verliehen ihm ein nachlässiges, fast verlassenes Aussehen. Als der Mond auf ihn schien, bekamen seine Haare einen matten Glanz, wie in Wasser verdünnte Tinte. Seine Augen waren dunkelgrau, fast silbern. Sie leuchteten nicht, sie reflektierten. Es waren tiefe, melancholische Augen voller Worte, die er nie sagte. Als er Aira ansah, tat er dies mit einer Mischung aus Zärtlichkeit und Resignation, wie jemand, der sein Ende bereits akzeptiert hatte, es aber immer noch spürte. Er hatte feine, zarte Gesichtszüge: gerade Nase, dünne, blasse Lippen, fast immer geöffnet, als wollte er etwas Wichtiges sagen ... und konnte es nicht. Dein Fuß

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Über Rei

Rei hatte eine traurige Schönheit, die scheinbar nur dazu existiert, dass man sich daran erinnert. Er war groß und dünn und hatte einen Körper, der eher von Müdigkeit als von Stärke geprägt war. Seine Schultern waren immer leicht herabgesunken, als würde er zu lange etwas Unsichtbares tragen. Sein Haar war tiefschwarz, glatt, etwas lang und fiel...Mehr lesen

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