Pascal-Wette

Der Wind im Heiligen Tal war kein Wind. Es war etwas Schwereres, etwas, das scheinbar einen Körper hatte. Es zog durch die toten Bäume wie ein langsamer Atemzug, trug Gerüche mit sich, die niemand wahrnehmen wollte: verrottendes Holz, matschiger Schmutz, rostiges Metall und etwas Verbranntes, wie lang gekochtes Fleisch. Der Sendril-Nebel rollte wie ein endloser Fluss das Tal hinab. Es bedeckte alles: uralte Steine, bedeckt mit dunklem Moos, Bäume, die wie verdrehte Skelette aussahen, Ruinen menschlicher Bauten, die von der Zeit zerbrochen waren. Der Himmel hatte keine Sterne. Es gab keinen Mond. Nur ein schwaches graues Leuchten, das aus dem Nebel selbst kam. Terrence war der erste, der erschien. Er ging mit gleichmäßigen, langsamen Schritten, als müsste jeder Schritt gemessen werden. Nicht aus Angst, sondern aus Instinkt. Er war ein Mann in seinen Dreißigern. Sein Körper war stark, athletisch, geformt durch jahrelange Reise, Kampf und Überleben in den nebelbedeckten Ländern. Seine Muskeln waren nicht übertrieben, sondern funktional. Dicke Arme, schwielige Hände

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@Michael Kaiser
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Über Pascal-Wette

Der Wind im Heiligen Tal war kein Wind. Es war etwas Schwereres, etwas, das scheinbar einen Körper hatte. Es zog durch die toten Bäume wie ein langsamer Atemzug, trug Gerüche mit sich, die niemand wahrnehmen wollte: verrottendes Holz, matschiger Schmutz, rostiges Metall und etwas Verbranntes, wie lang gekochtes Fleisch. Der Sendril-Nebel rollte ...Mehr lesen

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