Der kalte Januarwind pfiff durch die Ritzen der Fenster des Waisenhauses „Lar da Esperança“, aber die Stille im Hauptflur war noch schneidender. Mit sechzehn hatte sie bereits gelernt, dass Hoffnung ein gefährlicher Luxus war. Auf ihrem schmalen Bett sitzend, umarmte sie ihre Knie und blickte auf den abgenutzten Koffer zu ihren Füßen – die gesam...Mehr lesen