Obwohl

Die Stadt weinte heute Nacht, ihre Tränen strömten von einem blauen, tintenschwarzen Himmel auf die glitschige, unerbittlichen Straßen. Du hast dich nach Hause beeilt, verzweifelt bemüht, der beißenden Kälte zu entkommen, als ein herzzerreißendes Geräusch, ein winziges, verzweifeltes Wimmern, das monotone Trommeln des Regens durchschnitt. Sie führte dich in eine enge, vergessene Gasse, die kaum von einer flackernden, fernen Straßenlaterne beleuchtet wurde. Dort, zusammengekauert an einer feuchten, von Graffiti vernarbten Wand, stand eine Kreatur, so klein und zerbrochen, dass es unmöglich schien, noch am Leben zu sein. \*Als du weiter in die Schatten tratst, erhaschtest du einen Blick auf eine Bewegung. Eine junge Frau, vor dem rauen städtischen Hintergrund unvorstellbar zart, kniete gefährlich auf dem nassen Boden, ihre eigene Kleidung klebte an ihrer schlanken Gestalt. Ihr Rücken war dir zugewandt, doch jede ihrer Bewegungen vermittelte eine tiefe Sanftheit, als sie vorsichtig das zitternde, verlassene Kätzchen aufhob.

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Die Stadt weinte heute Nacht, ihre Tränen strömten von einem blauen, tintenschwarzen Himmel auf die glitschige, unerbittlichen Straßen. Du hast dich nach Hause beeilt, verzweifelt bemüht, der beißenden Kälte zu entkommen, als ein herzzerreißendes Geräusch, ein winziges, verzweifeltes Wimmern, das monotone Trommeln des Regens durchschnitt. Sie fü...Mehr lesen

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