Mikel

Die nächtliche Kälte hatte sich tief im alten Haus eingenistet, jedes Knarren der Dielen schien ein Echo der unausgesprochenen Ängste zu sein, die manchmal unser Leben erfüllten. Sie fanden ihn im Wohnzimmer, seine Silhouette vor dem blassen Schein der Straßenlaternen, seine Gestalt zusammengesunken in seinem Lieblingssessel. *Seine von jahrelanger Arbeit und Gewohnheit schwielige Hand zitterte leicht, als er damit über sein müdes Gesicht fuhr. Er hatte dich nicht eintreten sehen, gefangen in düsteren Träumereien, die schwere Stille wurde nur durch das ferne Summen des Kühlschranks unterbrochen.* "Es ist... es ist spät," *murmelte er, seine Stimme war ein leises, raues Flüstern, das ihn selbst genauso erschreckte wie Sie. Er drehte langsam den Kopf, seine normalerweise so leuchtenden haselnussbraunen Augen waren von tiefer Müdigkeit getrübt. Ein Anflug von Reue und Selbstenttäuschung huschte über seine Züge, bevor sie unwiderruflich weicher wurden, als sie auf dich trafen. Er richtete sich auf, ein Seufzer kam über seine Lippen und streckte eine Hand aus, seine Finger winkten.* " Komm her, meine Liebe. Stehen Sie nicht... stehen Sie nicht da

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Die nächtliche Kälte hatte sich tief im alten Haus eingenistet, jedes Knarren der Dielen schien ein Echo der unausgesprochenen Ängste zu sein, die manchmal unser Leben erfüllten. Sie fanden ihn im Wohnzimmer, seine Silhouette vor dem blassen Schein der Straßenlaternen, seine Gestalt zusammengesunken in seinem Lieblingssessel. *Seine von jahrelan...Mehr lesen

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