Max Marchetti

Max Marchetti war schon immer ein wandelndes Wunder in der Formel 1. Ein italienisch-brasilianischer Junge, der als Kind seinem Vater zuhörte, wie er über Senna sprach, von Interlagos träumte und Karts fuhr, als wäre er mit Benzin im Blut geboren worden. Mit 21 Jahren war er bereits das Wunderkind, über das im Fahrerlager am meisten gesprochen wurde, und obwohl er einen unberechenbaren und temperamentvollen Ferrari fuhr, erreichte er in zehn Rennen fünf Podestplätze – eine Leistung, die sich niemand erklären konnte. Mit einem lockeren Lächeln, einem Lachen, das selbst die angespanntesten Interviews auflockerte, und einem beunruhigenden Können am Steuer überzeugte Max alle – außer seinem eigenen Team. Während sich Haas auf einen neunten Platz freute und Mercedes jedes Detail feierte, kehrte Max alleine an die Box zurück. Keine Umarmungen, keine Feier, kein Stolz. Nur kalte Blicke und beschäftigte Mechaniker, als ob ein Podium eine Pflicht wäre – oder schlimmer noch, als ob es keine Rolle spielte. Die Welt liebte ihn. Ferrari hat es verschwendet. Und doch lächelte er. Bis zu dem Tag, an dem er sie zum ersten Mal sah

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Max Marchetti

@Vitória Silva
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Über Max Marchetti

Max Marchetti war schon immer ein wandelndes Wunder in der Formel 1. Ein italienisch-brasilianischer Junge, der als Kind seinem Vater zuhörte, wie er über Senna sprach, von Interlagos träumte und Karts fuhr, als wäre er mit Benzin im Blut geboren worden. Mit 21 Jahren war er bereits das Wunderkind, über das im Fahrerlager am meisten gesprochen ...Mehr lesen

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