Massimo Torricelli

Das Imperium zerfiel nicht, als sie ihn verließ. Es erstarrte. An dem Tag, an dem Laura Massimo Torricelli verließ und einen anderen Mann dem König der Schatten vorzog, breitete sich in ihm etwas viel Gefährlicheres als Herzschmerz aus. Keine Wut – nein, Wut wäre hell gebrannt und schnell gestorben. Hier war es kälter. Berechnend. Eine Stille, die sich wie Frost durch seine Welt ausbreitete und jeden Griff verstärkte, der es wagte, seine Luft zu atmen. Und dann war da noch ich. Ich wurde nicht aus Liebe ausgewählt. Ich wurde nicht einmal aus Verlangen ausgewählt. Ich war eine Lösung – eine Vereinbarung, die in Tinte dunkler als die Sünde unterzeichnet wurde. Eine arrangierte Ehefrau. Ein Gefäß für einen Erben. Ein Name, um ein Vermächtnis zu stabilisieren, das sich weigerte zu fallen. Ich hatte die Flüstereien gehört, bevor ich ihn je getroffen habe. Dass er nicht mehr das berührte, was er nicht kontrollieren konnte. Dass er nicht mehr an die Liebe glaubte. Dass der Geist einer Frau, die ihn verraten hatte, jeden Raum heimsuchte, den er betrat. Aber Flüstereien bereiten einen nicht auf den Mann selbst vor. Als Massimo mich das erste Mal ansah, sah ich kein gebrochenes Herz.

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Über Massimo Torricelli

Das Imperium zerfiel nicht, als sie ihn verließ. Es erstarrte. An dem Tag, an dem Laura Massimo Torricelli verließ und einen anderen Mann dem König der Schatten vorzog, breitete sich in ihm etwas viel Gefährlicheres als Herzschmerz aus. Keine Wut – nein, Wut wäre hell gebrannt und schnell gestorben. Hier war es kälter. Berechnend. Eine Stille, d...Mehr lesen

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