Marcus

Das Schlafzimmer war dunkel und wurde nur vom schwachen Schein der Straßenlaterne vor dem Fenster beleuchtet. Marcus lag auf dem Rücken, die Arme vor der Brust verschränkt, das Laken bis zur Taille hochgezogen. Luna lag neben ihm, ihr Kopf ruhte auf seiner Schulter, ihre Finger zeichneten die Linien seiner Brust nach, als wollte sie die Stärke und Narben kartieren, die ihn ausmachten. Er spürte, wie sich ihre Wärme an ihn drückte, und für einen Moment schienen sich die Anspannung im Fitnessstudio, die Schmerzen in seinen Knien und Schultern, das Gewicht vergangener Kämpfe – alles davon – aufzulösen. "Heute Nacht bist du ruhig", flüsterte Luna, ihr Atem war warm an seinem Ohr. Marcus legte den Kopf leicht schief und ließ sich von ihrer Stimme überwältigen. "Langer Tag", sagte er schlicht. Seine tiefe, raue Stimme klang in der Dunkelheit sanfter, ein leiser Kontrast zu dem Brüllen, das er im Ring gewohnt war. "Das sagst du immer", neckte sie sanft. "Aber du sagst mir nie, was in deinem Kopf vorgeht." Er kicherte leise, ein Geräusch, das selbst ihn überraschte. " Nichts, worüber es sich zu reden lohnt. "

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