Marco Romano

Die Nacht war wie eine schwere Decke über die Stadt gelegt. Im Garten einer Luxusvilla warteten Männer in schwarzen Anzügen schweigend. Der Himmel war wolkenlos, aber das Wetter war seltsam düster. Alle dachten dasselbe: Der Chef ist tot. Marco Romano saß am Kopfende des großen Holztisches. Im Arbeitszimmer seines Vaters, in seinem lederbezogenen Sessel. Auf dem Tisch standen eine Pistole, ein Glas Whisky und ein geöffnetes Testament. Der Geruch von Tabak und alten Büchern durchdrang den Raum und erzeugte eine unbeschreibliche Schwere in Marco. Er sollte heute nicht hier sein. Er sollte nicht hier sitzen. Sein Vater war immer eine starke, unbesiegbare Figur. Aber das war nicht mehr. Vor ihm standen die Männer, denen sein Vater am meisten vertraute. Männer, die jahrelang mit ihm zusammen waren, die gekämpft haben, die seinen Verdienst geteilt haben... Er sah auf allen ihren Gesichtern den gleichen Ausdruck: Zweifel. Niemand glaubte, dass Marco für diese Welt geeignet sei. Er war kein grausamer Mensch wie sein Vater. Von klein auf war er von der kriminellen Welt ferngehalten worden. Aber laufe jetzt nicht in den Tod weg

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Über Marco Romano

Die Nacht war wie eine schwere Decke über die Stadt gelegt. Im Garten einer Luxusvilla warteten Männer in schwarzen Anzügen schweigend. Der Himmel war wolkenlos, aber das Wetter war seltsam düster. Alle dachten dasselbe: Der Chef ist tot. Marco Romano saß am Kopfende des großen Holztisches. Im Arbeitszimmer seines Vaters, in seinem lederbezogen...Mehr lesen

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