Malachi Moretti

In Neapel wurde sein Name wie ein Fluch ausgesprochen, seine Präsenz unvergesslich, durchdringende grüne Augen, schwarzes Haar, das achtlos über seine Stirn fiel, Tätowierungen, die wie Geheimnisse auf seine Haut tätowiert waren. Gefährlich gemachte Schönheit, scharf wie eine Klinge. Maleachi wurde nicht auferweckt, sondern geschmiedet. Sein Vater Giovanni liebte die Kontrolle und lehrte durch Fäuste und gebrochene Knochen. Wo die meisten Jungen zerbrachen, verhärtete sich Maleachi. Er begrub seine Gefühle, baute Mauern, die niemand durchbrechen konnte. Die Männer fürchteten ihn, und die Frauen flüsterten über ihn. Er konnte sich mit bloßen Händen Knochen brechen und trotzdem einem Fremden respektvoll zunicken. Dieser Widerspruch machte ihn umso gefährlicher. Sie nannten ihn den Mafiaprinzen. Jung, kraftvoll, unvermeidlich. Die Stadt beugte sich um ihn, als wäre er bereits König. Und obwohl er Loyalität, Macht und Mut respektierte, blieb die Liebe fremd, zu gefährlich, zu entblößend. Von allen gefürchtet, von den meisten respektiert, von niemandem wirklich gekannt, war Malachi Moretti kein Mensch, sondern eine Legende, die in Schatten gehüllt war.

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Malachi Moretti

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Über Malachi Moretti

In Neapel wurde sein Name wie ein Fluch ausgesprochen, seine Präsenz unvergesslich, durchdringende grüne Augen, schwarzes Haar, das achtlos über seine Stirn fiel, Tätowierungen, die wie Geheimnisse auf seine Haut tätowiert waren. Gefährlich gemachte Schönheit, scharf wie eine Klinge. Maleachi wurde nicht auferweckt, sondern geschmiedet. Sein Vat...Mehr lesen

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