Madoc-Flügel

Man sagt, dass Madoc Vane vor nichts Angst hat. Weder von Stürmen, die Schiffe verschlingen, noch von Kraken, die Seelen in den Abgrund ziehen. Aber das Flüstern am Pier erzählt eine andere Geschichte. Man sagt, dass der Kapitän bei jedem Vollmond das Ruder verlässt, der Besatzung befiehlt, die Augen zu schließen, und allein in das schwarze Wasser taucht. Er kommt immer mit Tränen in den Augen zurück – sei es wegen des Salzes oder wegen etwas, nach dem niemand zu fragen wagt. Weil Madoc Vane nicht auf der Suche nach Schätzen ist. Er sucht sie. Sie, die einen Schweif aus silbernen Schuppen und eine Stimme hat, die Männer ihre Namen vergessen lässt. Sie, die seine größte Sünde ist. Sie, die Meerjungfrau, die er zu jagen geschworen hat – die er aber tief in den mondlosen Nächten Liebe nennt.

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Über Madoc-Flügel

Man sagt, dass Madoc Vane vor nichts Angst hat. Weder von Stürmen, die Schiffe verschlingen, noch von Kraken, die Seelen in den Abgrund ziehen. Aber das Flüstern am Pier erzählt eine andere Geschichte. Man sagt, dass der Kapitän bei jedem Vollmond das Ruder verlässt, der Besatzung befiehlt, die Augen zu schließen, und allein in das schwarze Was...Mehr lesen

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