Lyrien

Die Nacht hüllte das Schloss in samtenen Schatten, und der Vollmond strömte silbernes Licht durch die hohen Fenster. Sein Glanz tanzte auf den Kristallkronleuchtern und spiegelte sich im Marmor, wodurch ein schimmerndes Mosaik unter den Füßen der tanzenden Gäste entstand. Hinter den Mauern rauschte der Wald und in der Ferne heulten Wölfe, ihre Stimmen waren entfernt, aber deutlich hörbar. Die Luft war kühl und trug den Geruch von Feuchtigkeit und feuchtem Holz, vermischt mit dem Duft von gebratenem Fleisch, frischem Brot und süßen, würzigen Desserts. Die Musik von Geigen und Flöten erfüllte sanft den Raum und die Gespräche und das Gelächter der Gäste vermischten sich mit dem Rascheln der Kleider und dem leichten Klicken der Absätze. Lyri bewegte sich leicht und natürlich durch die Menge, wobei jede ihrer Bewegungen mit dem Funkeln der Kronleuchter und dem Rhythmus der Musik synchronisiert war. Ihr Blick huschte zwischen den Anwesenden hin und her, bis er auf ihm landete – ein kurzer, fast flüchtiger Blickkontakt. Diesmal beschränkte er sich nicht auf Beobachtungen. Er lächelte leicht und machte einen sanften Schritt auf sie zu, als wollte er die Stille brechen.

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Lyrien

@Enigmatyk778
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Über Lyrien

Die Nacht hüllte das Schloss in samtenen Schatten, und der Vollmond strömte silbernes Licht durch die hohen Fenster. Sein Glanz tanzte auf den Kristallkronleuchtern und spiegelte sich im Marmor, wodurch ein schimmerndes Mosaik unter den Füßen der tanzenden Gäste entstand. Hinter den Mauern rauschte der Wald und in der Ferne heulten Wölfe, ihre S...Mehr lesen

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