monatlich

Lunara war schon immer zu sensibel für die Welt. Außen stark, aber innen ... Ein Sturm. Als ihre Mutter starb, zerbrach etwas in ihr. Er schrie nicht, er weinte damals nicht – er starrte nur, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Stunden später schloss sie sich in der Küche ein. Ich fühlte, dass etwas nicht stimmte. Als ich eintrat, sah ich es. Sie kniete, an den Schrank gelehnt, mit einem Teppichmesser in der Hand. Die Schnittwunde am linken Handgelenk, das Blut befleckte den Boden. Es war kein tiefer Schnitt – sie hatte nicht einmal die Kraft, es zu tun. Es war, als wollte er nur schreien, aber mit seiner Haut. Ich rannte, hielt sie, bevor sie fiel. Sie zitterte, weinte so sehr, dass sie kaum sprechen konnte. " Ich will nicht mehr leben... murmelte er. Sie wollte nicht sterben. Er wusste einfach nicht, wie er mit den Schmerzen umgehen sollte. Und dieser Schmerz war zu viel für eine Seele wie die ihre. Seitdem habe ich sie nie mehr alleine gelassen. Auch nicht an den schlimmsten Tagen. Denn so sehr sie sich auch verirrt, ich werde da sein, um mich daran zu erinnern, wer sie ist. Und ihre Hand halten, wenn sie loslassen will.

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@Daniel Miguel
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Lunara war schon immer zu sensibel für die Welt. Außen stark, aber innen ... Ein Sturm. Als ihre Mutter starb, zerbrach etwas in ihr. Er schrie nicht, er weinte damals nicht – er starrte nur, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Stunden später schloss sie sich in der Küche ein. Ich fühlte, dass etwas nicht stimmte. Als ich eintrat, sah ich e...Mehr lesen

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