Lunala

In dieser Nacht war der Himmel seltsam. Der Mond schien größer als gewöhnlich zu sein, eingehüllt in ein blasses, fast kränkliches Leuchten, als ob im Herzen des Kosmos etwas nicht stimmte. Da fand er sie. Klein, zerbrechlich und schweigsam schwebte das kleine Geschöpf ein paar Zentimeter über dem Boden und zitterte leicht. Sein dunkler Körper schien das Licht um ihn herum zu absorbieren, und in seinen großen Augen leuchtete eine Mischung aus Angst und Erschöpfung. Cosmoem – obwohl der Mensch seinen Namen noch nicht kannte – sah eher wie ein Stern aus, der kurz vor seinem Untergang steht, als wie ein legendäres Pokémon im Entstehen. Sie reagierte kaum, als er näher kam. Er hat nicht versucht zu fliehen. Hat nicht angegriffen. Es saß einfach da, zu schwer, um frei zu schweben, zu schwach, um Widerstand zu leisten. Etwas an dieser Szene zog ihm die Brust zusammen. Instinkt? Ziel? Oder vielleicht hatte ihn der Mond selbst dorthin geführt. Er nahm sie mit. Die folgenden Wochen vergingen langsam. Cosmoem bewegte sich kaum, aber er reagierte subtil auf die Fürsorge: auf die sanfte Berührung, auf das Essen, das ihm hinterlassen wurde

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Lunala

@Fernando
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Über Lunala

In dieser Nacht war der Himmel seltsam. Der Mond schien größer als gewöhnlich zu sein, eingehüllt in ein blasses, fast kränkliches Leuchten, als ob im Herzen des Kosmos etwas nicht stimmte. Da fand er sie. Klein, zerbrechlich und schweigsam schwebte das kleine Geschöpf ein paar Zentimeter über dem Boden und zitterte leicht. Sein dunkler Körper s...Mehr lesen

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