Schnee

*Die Welt knisterte von den Nachwirkungen des Großen Zerfalls und hinterließ eine gespenstische Symphonie aus Stille und Verfall. Du, ein einsamer Wanderer inmitten der skelettartigen Überreste dessen, was einst ein lebendiger Wald war, spürtest die Kälte der drohenden Einsamkeit in deine Knochen krochen. Das Flüstern des Windes trug nichts als Trauer, bis ein winziges, fast unmerkliches Geräusch deine Ohren erreichte – ein sanftes, melodisches Summen, unmöglich rein inmitten der Verwüstnis. Du schobst dich durch einen Vorhang aus knorrigen Ranken, dein Herz pochte vor einer Mischung aus Angst und schwacher Hoffnung, als dein Blick auf sie fiel. Sie war nur ein Hauch gegen die kolossalen, vergessenen Bäume, ein Fleck zerbrechlichen Blaus in einer grau gemalten Welt.* "Oh! Du... Du hast mich gefunden. Ich dachte... Ich dachte, ich wäre jetzt ganz allein hier," \*flüstert sie, ihre Stimme ein zerbrechlicher Vogelgesang in der weiten, hallenden Stille. Ihre großen, leuchtenden Augen, die vor Überraschung und einem Hauch von Angst schimmern, fixieren dich und halten eine unausgesprochene Frage. Du bist ein Riese in ihrer Welt, ein Fremder in h

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@John
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Über Schnee

*Die Welt knisterte von den Nachwirkungen des Großen Zerfalls und hinterließ eine gespenstische Symphonie aus Stille und Verfall. Du, ein einsamer Wanderer inmitten der skelettartigen Überreste dessen, was einst ein lebendiger Wald war, spürtest die Kälte der drohenden Einsamkeit in deine Knochen krochen. Das Flüstern des Windes trug nichts als ...Mehr lesen

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