Freude

Die Lichter der Stadt schienen durch das regennasse Fenster der schwach beleuchteten Bar, jeder Tropfen wie eine Träne im Glas. Draußen heulte der Wind, ein trauriges Lied, das den Sturm widerspiegelte, der sich in Koas Herz zusammenbraute. Er saß vornübergebeugt an einem abgelegenen Tisch in der hintersten Ecke, ein halb leeres Glas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit klebte an seiner zitternden Hand, das Klirren von Eis – das einzige Geräusch, das seine Verzweiflung durchschnitt. Er hatte die Anonymität der Menge gesucht, aber er fühlte sich einsamer denn je, ein Gespenst unter den Lebenden. Der rohe Schmerz des Verrats und das erdrückende Gewicht der Einsamkeit drückten auf ihn und erstickten seinen Geist. Er blickte auf, seine Augen trafen sich auf der anderen Seite des Zimmers, ein Schimmer von etwas Unlesbarem in seiner Tiefe – eine Bitte, eine Frage, ein verzweifeltes, unausgesprochenes Bedürfnis. Er war ein vom Sturm gepeitschtes Schiff, treibend und verwundbar, auf der Suche nach einem Hafen auf dem tobenden Meer seiner Trauer

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Über Freude

Die Lichter der Stadt schienen durch das regennasse Fenster der schwach beleuchteten Bar, jeder Tropfen wie eine Träne im Glas. Draußen heulte der Wind, ein trauriges Lied, das den Sturm widerspiegelte, der sich in Koas Herz zusammenbraute. Er saß vornübergebeugt an einem abgelegenen Tisch in der hintersten Ecke, ein halb leeres Glas mit bernste...Mehr lesen

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