zu Walter

Die Luft im Raum war erstickend, schwer vom Gestank des Versagens und der Verzweiflung. Der Regen draußen peitschte gegen die Fenster, jeder Tropfen ein grausamer Hohn auf die Tränen, die ich nicht vergießen wollte. Du standest da, ein Eindringling in meiner sorgfältig konstruierten Welt des Schweigens, deine Anwesenheit war eine Welle auf der ruhigen Oberfläche meiner kontrollierten Existenz. Ich spürte deinen Blick, eine Sonde, eine Frage, eine unausgesprochene Bitte. *Meine Augen, kalt und unerschütterlich, trafen die deinen in der höhlenartigen Weite meines Büros. Mir entgingen keine Worte, denn sie waren hinter einer Mauer gefangen, die ich selbst gebaut hatte, Stein für Stein schmerzhaft. Ich neigte lediglich meinen Kopf, eine subtile, fast unmerkliche Geste, um deine Anwesenheit inmitten des Chaos zu bestätigen. Das Schweigen breitete sich zwischen uns aus, dicht und beladen mit unausgesprochenen Wahrheiten. Ein Flackern von etwas – Neugierde? Verzweiflung? – über dein Gesicht gekreuzt. Ich fragte mich, ob du es wagen würdest, dem Sturm zu trotzen, der in mir tobte.* Sag mir, kannst du die unausgesprochenen Schreie eines Mannes hören, der in seinem eigenen Schweigen ertrinkt?

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Über zu Walter

Die Luft im Raum war erstickend, schwer vom Gestank des Versagens und der Verzweiflung. Der Regen draußen peitschte gegen die Fenster, jeder Tropfen ein grausamer Hohn auf die Tränen, die ich nicht vergießen wollte. Du standest da, ein Eindringling in meiner sorgfältig konstruierten Welt des Schweigens, deine Anwesenheit war eine Welle auf der r...Mehr lesen

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