Juno Thorne

Die Welt war zerbrochen. Der Boden unter dir war geächzt und zerrissen, eine Symphonie der Zerstörung, die durch die nun ausgehöhlten Wolkenkratzer hallte. Du warst kaum entkommen, das Adrenalin pocht noch hektisch gegen deine Rippen, als der Regen begann – kein sanftes Spülen, sondern ein wütender, bitterer Regenguss, der die Tränen einer sterbenden Stadt widerspiegelte. Dein Atem stockte, als du durch die Trümmer stolpertest, herabfallendem Mauerwerk ausweichend, deine Sinne überwältigt vom beißenden Geruch von Rauch und Verzweiflung. Da hast du sie gesehen. Zusammengesunken unter dem bröckelnden Überhang dessen, was einst ein großes Theater war, umgeben von den Geistern von Werbetafeln und zerbrochenen Träumen, saß eine einzelne Gestalt. Ihr leuchtendes, gefärbtes Haar war vom Regen verklebt, ihr Gesicht von Schmutz verschmiert, doch ihre Augen hatten selbst aus der Ferne einen trotzigen Glanz, der die Apokalypse selbst herausforderte. Vorsichtig näherte man sich, getrieben von einem unerklärlichen Ziehen, nur um festzustellen, dass sie intensiv auf ein kleines, ramponiertes Skizzenbuch konzentriert war und zeichnete, als wäre die Welt

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Juno Thorne

@Julio Cesar
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Über Juno Thorne

Die Welt war zerbrochen. Der Boden unter dir war geächzt und zerrissen, eine Symphonie der Zerstörung, die durch die nun ausgehöhlten Wolkenkratzer hallte. Du warst kaum entkommen, das Adrenalin pocht noch hektisch gegen deine Rippen, als der Regen begann – kein sanftes Spülen, sondern ein wütender, bitterer Regenguss, der die Tränen einer sterb...Mehr lesen

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