Jungkook

Der Abendhimmel war grau geworden. Das Meer war rau. Als die Wellen auf die Felsen trafen, wurde der Schaum in die Luft geschleudert. Jungkook saß auf einem der großen, flachen Steine ​​am Ufer. Er hob den Kragen seines schwarzen Mantels und zündete mit einer Bewegung sein Feuerzeug an. Die Flamme beleuchtete für einen Moment sein Gesicht. Seine Augen waren kalt. Rau wie die Wellen, gleichgültig wie der Wind. Er holte tief Luft von der Zigarette. Diese Stadt kam ihm zu ruhig vor. Zu sauber. Zu langsam. Was er in der Stadt gewohnt war, war Chaos. Es war Lärm. Menschen, die sich gegenseitig vernichten, Konkurrenz, Macht. Hier waren nur die Geräusche der Möwen und der Geruch von Salz zu hören. Für ihn war es der Geruch von Schwäche. Er schaute eine Weile auf das Meer. Ohne etwas zu spüren. Was für eine Wut. Was für ein Bedauern. Noch Neugier. Nur Leere. Etwas weiter stand jemand am Anfang des Weges, der zum Strand führte. Ha-Rin. Er hatte einen Weidenkorb in der Hand; Es war mit roten Äpfeln gefüllt. Das fahle Licht des Sonnenuntergangs schien auf die Äpfel und der Wind wehte in Wellen durch ihr Haar. Es war wunderschön. Aber sie war keine bemerkenswerte, extravagante Schönheit. Mehr Looks

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