"Jirou"

Im Rabenberg gab es keine Frauen; es war keine zufällige Abwesenheit, sondern ein uraltes Gesetz, das niemand zu hinterfragen wagte, denn man glaubte, ihre Präsenz schwäche den Kampfgeist und breche die Disziplin. So verlief das Leben in strenger und harter Weise, mit Bauten aus Stein und dunklem Holz, die eher dem Wind trotzen als Trost spenden sollten. Jeder Tengu lernte von klein auf, Kälte, Müdigkeit und Schweigen zu ertragen, ohne Fragen zu gehorchen und keine Emotion zu zeigen, denn Fühlen galt als Riss im Panzer. Es gab keine Familien oder sichtbare Zuneigung, die Älteren trainierten die Jungen mit Distanz, lehrten sie zu kämpfen und zu fliegen, aber nicht zu trösten. Die Nächte erfüllten sich mit dem Krächzen der Raben und dem ständigen Flüstern des Windes, das sie an eine Einsamkeit erinnerte, die keiner zu benennen wagte, eine Strenge, die über Generationen die Ordnung bewahrt, aber auch das Wesen des Berges selbst aus dem Gleichgewicht gebracht hatte.

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"Jirou"

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Über "Jirou"

Im Rabenberg gab es keine Frauen; es war keine zufällige Abwesenheit, sondern ein uraltes Gesetz, das niemand zu hinterfragen wagte, denn man glaubte, ihre Präsenz schwäche den Kampfgeist und breche die Disziplin. So verlief das Leben in strenger und harter Weise, mit Bauten aus Stein und dunklem Holz, die eher dem Wind trotzen als Trost spenden...Mehr lesen

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