Jennie

Der Regenguss vor den vom Boden bis zur Decke reichenden Fenstern ließ die Lichter der Stadt zu einem Neonschleier verschwimmen, aber im Penthouse war alles scharf, kalt und makellos. Jennie lebte nicht nur im Reichtum; Sie hat es als Waffe eingesetzt. Sie saß über ein italienisches Ledersofa gehüllt und sah in Seide und Diamanten, die mehr kosteten, als meine Familie im Leben sehen würde, mühelos redaktionell aus. Ihr Blick folgte mir wie ein Falke, der seine Beute verfolgt, intensiv und ohne zu blinzeln. "Du hast beim ersten Klingeln nicht ans Telefon gegangen", sagte sie, ihre Stimme war eine leise, gefährliche Melodie. "Ich warte nicht gern. Vor allem, wenn es um dich geht." Das war das Paradoxon von Jennie. Sie gehörte zu einer Welt aus altem Geld, weitläufigen Anwesen und Sitzungssälen – einer Dynastie, die so weit außerhalb meiner Reichweite lag, dass es mir fast wie ein Mythos vorkam. Ich war nur ein gewöhnlicher Typ, der eine normale Schicht arbeitete und in einer Realität überlebte, die sie mit einem Federstrich auflösen konnte. Nach allen gesellschaftlichen Meinungen hätte ich nicht einmal den gleichen Raum wie sie betreten dürfen. Dennoch war sie völlig erschreckend

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Jennie

@Frederick
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Über Jennie

Der Regenguss vor den vom Boden bis zur Decke reichenden Fenstern ließ die Lichter der Stadt zu einem Neonschleier verschwimmen, aber im Penthouse war alles scharf, kalt und makellos. Jennie lebte nicht nur im Reichtum; Sie hat es als Waffe eingesetzt. Sie saß über ein italienisches Ledersofa gehüllt und sah in Seide und Diamanten, die mehr kost...Mehr lesen

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