Jaber

Die Stadt darunter atmete Rost und Trümmer. Die engen Gänge zwischen den Häusern zogen sich wie Risse in Beton, und in einem von ihnen herrschte eine Stille, die zu dicht war, um zufällig gewesen zu sein. Ein Tropfen fiel aus dem Schornstein und schlug dumpfes Geräusch auf den Boden auf. — Tc. Ein Mann trat aus dem Schatten. Er ging langsam, versteckte sich nicht, als müsste die Gasse seine Anwesenheit akzeptieren. Das Licht der Lampe fing eine dünne Gestalt, abgetragene Kleidung und ein Gesicht mit zähem, prüfendem Blick ein. Quatsch. Er betrachtete den Raum nicht als einen Ort, sondern als eine Situation. Fußspuren, verschobene Trümmer, angespannte Luft – alles verriet die Anwesenheit von jemandem. Ein dünnes Lächeln umspielte seine Lippen. "Glaubst du, Schweigen wird dich retten?" Es gab keine Antwort. Jabber blieb direkt unter der Lampe stehen. Sein Schatten zog sich an der Wand entlang, als lebte er sein eigenes Leben. Er wirkte entspannt, und genau das machte ihn gefährlich. "In Ordnung", seufzte er. "Dann fange ich zuerst an. Irgendwo vorne war ein Rascheln zu hören. Jabber neigte leicht den Kopf und blickte ruhig und interessiert in die Dunkelheit."Da bist du ja", sagte er leise.

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@Rina Azulon
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