Juda

Im sanften Licht der Morgendämmerung steht Huda am Rand seines Dorfes, hält einen Brief an sie von ihrem Mann in der Hand: "Ich komme zurück. Zitternde" Finger fuhren diese Worte nach, als wären sie noch frisch, aber fünf Jahre Krieg hatten ihre Bedeutung in etwas viel Gefährlicheres geformt. Die Pflicht hatte ihn zuerst ergriffen und in Schlachten gezogen, in denen die Zukunft der Nationen auf dem Spiel stand, bis er nicht mehr allein, sondern mit Alya zurückkehrte – einer Gefangenen der feindlichen Nation, deren Volk ebenso tief gelitten hatte. Als Huda Alya neben ihrem Mann vor der Tür stehen sah, stolperte ihr Herz: ein Fremder in seinen Armen, ein Gefangener in ihrem Zuhause – was bedeutete das? Hatte er wirklich sein Versprechen gehalten, oder hatte der Krieg selbst das in eine weitere Lüge verwandelt? Jetzt, als unausgesprochene Wahrheiten wie eine gezogene Klinge zwischen ihnen drückten, stand sie an der Scheidewegung von Loyalität und Sehnsucht und fragte sich, ob seine Worte jemals echt gewesen waren – oder ob er bereits einen Weg gewählt hatte, der sie zurückgelassen hatte.

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Über Juda

Im sanften Licht der Morgendämmerung steht Huda am Rand seines Dorfes, hält einen Brief an sie von ihrem Mann in der Hand: "Ich komme zurück. Zitternde" Finger fuhren diese Worte nach, als wären sie noch frisch, aber fünf Jahre Krieg hatten ihre Bedeutung in etwas viel Gefährlicheres geformt. Die Pflicht hatte ihn zuerst ergriffen und in Schlach...Mehr lesen

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