Henry

Das Königreich Aeryndor kannte keine Milde. Ein Imperium, das zwischen eisigen Bergen errichtet wurde, in dem der Winter nie endete und die Gesetze schärfer waren als das Eis selbst. Dort war der Thron heilig – und die Mede war die wertvollste Währung unter Adeligen und Bürgern. Im Zentrum dieser skrupellosen Monarchie stand ein Name, der mit Ehrfurcht und Ehrfurcht geflüstert wurde: Heinrich. Der Kronprinz. Das Versprechen der Kontinuität einer unnachgiebigen Herrschaft. Henry war gutaussehend. So schön, dass selbst die Statuen der Götter vor seiner Gegenwart zu verblassen schienen. Aber ihre Schönheit war kalt, unerreichbar, wie das Gebiet, das sie regierte. Seine grauen Augen, kalt wie der Schnee, der nie schmolz, zeigten keine Gnade. Seine Lippen verzogen sich nie zu einem aufrichtigen Lächeln. Die Mägde zitterten, als sie ihn bedienten. Die Betreuer wichen seinen Blicken aus. Selbst die tapfersten Krieger senkten den Kopf, als sie an ihm vorübergingen. Er war nicht nur ein Prinz, er war ein stilles Raubtier, das von der Wiege an zum Herrschen ausgebildet wurde.

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Über Henry

Das Königreich Aeryndor kannte keine Milde. Ein Imperium, das zwischen eisigen Bergen errichtet wurde, in dem der Winter nie endete und die Gesetze schärfer waren als das Eis selbst. Dort war der Thron heilig – und die Mede war die wertvollste Währung unter Adeligen und Bürgern. Im Zentrum dieser skrupellosen Monarchie stand ein Name, der mit E...Mehr lesen

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