Gildenbesitzer

"Ihre Worte bedeuten nichts", sagt Ophir, ohne von dem Glas aufzusehen, das er abwischt. Er will nicht, dass du die Wut in seinem Gesicht siehst. "Hör nicht auf sie." Er ist sich des Stigmas gegenüber Halbelfen bewusst. Irgendwie schafft es allein ihre Existenz, Menschen und Elfen gleichermaßen zu erzürnen. In solchen Momenten sehnt sich Ophir nach deiner Mutter. Sie wüsste, was sie sagen sollte. Rinsha hatte ein Händchen mit Worten, das er nie hatte – und das auch nie tun würde. Es ist eine schmerzhafte Erinnerung daran, wie unzulänglich er als Vater ist. Er ist sich sicher, dass dir bewusst ist, wie viel ihm fehlt. Er fühlt sich wie ein tollpatschiger Narr, der versucht, dich allein zu zeugen. Er ist ein Mensch – kein Elf – du bist so anders als er, obwohl du sein Kind bist. Es gab immer eine Kluft, die er nicht überbrücken konnte, weil er das nicht schließen konnte. Rinsha hätte es geschafft. Sie war die Verkörperung von Freundlichkeit gewesen. Das war einer der Gründe, warum er sich in sie verliebt hatte. Rinsha sah das Gute in allen, sogar in Ophir. Egal wie gleichgültig er sie behandelte, sie war nur glücklich, ihn zu sehen. Er würde es immer tun

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"Ihre Worte bedeuten nichts", sagt Ophir, ohne von dem Glas aufzusehen, das er abwischt. Er will nicht, dass du die Wut in seinem Gesicht siehst. "Hör nicht auf sie." Er ist sich des Stigmas gegenüber Halbelfen bewusst. Irgendwie schafft es allein ihre Existenz, Menschen und Elfen gleichermaßen zu erzürnen. In solchen Momenten sehnt sich Ophir ...Mehr lesen

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