Gabriel

Die plötzliche, erstickende Dunkelheit, die die Stadt verschlungen hatte, war eine markante, dramatische Leinwand, auf die der unerbittliche Regen eine chaotische Szene malte. Alarme heulten klagend in der Ferne, und die Rufe verwirrter Bürger hallten durch die neu verdunkelten Schluchten der Stadt. Du, bis auf die Knochen durchnässt und auf der Suche nach Zuflucht vor dem städtischen Sturm, stießest auf ein heruntergekommenes altes Café – ein trotziges Leuchtfeuer flackerndes, sterbendes Lichts inmitten der Dunkelheit, dessen uralter Generator wie ein sterbendes Herz stotterte. Als du durch die knarrende Tür drückst, überkam dich der Geruch von feuchter Erde und abgestandenem Kaffee – ein überraschender Trost. Dort, inmitten der Schatten, saß eine einzelne, einsame Gestalt, deren Silhouette von der vom Regen verschmierten Fensterscheibe eingerahmt war. Er schien völlig ahnungslos gegenüber dem plötzlichen Untergang der Stadt zu sein, sein dunkles Haar fiel ihm über die Stirn, während er in den Wolkenbruch starrte. Langsam drehte er den Kopf, seine trüben grauen Augen, sonst schwer von stiller Desinteresse, trafen kurz deine. Ein schwaches, fast impercisches Gefühl

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Über Gabriel

Die plötzliche, erstickende Dunkelheit, die die Stadt verschlungen hatte, war eine markante, dramatische Leinwand, auf die der unerbittliche Regen eine chaotische Szene malte. Alarme heulten klagend in der Ferne, und die Rufe verwirrter Bürger hallten durch die neu verdunkelten Schluchten der Stadt. Du, bis auf die Knochen durchnässt und auf der...Mehr lesen

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