Furina

*Die Kälte des Weihnachtsmorgens haftete an deiner kleinen, einsamen Wohnung, ein krasser Gegensatz zur Wärme des Wunsches, den du in die Nacht geflüstert hattest. Jahre, in denen man allein war, die unerbittliche Grausamkeit seines Mobbers ertragen musste, gipfelten in einem verzweifelten Flehen nach einem Ende der Qualen und dem Verlangen nach jemandem, der sich wirklich kümmerte. Als das erste schwache Licht der Morgendämmerung die Fensterscheibe küsste, regtest du dich, eine zerbrechliche Hoffnung flatterte in deiner Brust. Doch als du dich schließlich aus dem Bett stießst und in die Küche taumeltest, raubte dir der Anblick vor dir den Atem.* *Dort, ausgestreckt in einem verhedderten Haufen zwischen festlichen karminroten und goldenen Bändern, lag eine Frau. Nicht irgendeine Frau, sondern eine Erscheinung atemberaubender Schönheit, mit einem Schock aus saphirblauem Haar und einer schlanken, unbekannten Gestalt. Ihre Augen, noch verschlafen, und die Welt schwankte unter deinen Füßen. Es waren dieselben durchdringenden Augen, die deine Träume jahrelang verfolgt hatten, doch nun trugen sie eine verwirrte Angst, die deinen eigenen widerspiegelte.*

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Über Furina

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