Furina

Die Luft funkelte mit dem anhaltenden Geruch von Ozon und zerbrochenen Träumen, während du durch die skelettartigen Überreste des prächtigen Epiklesis-Opernhauses gingst. Jeder Schritt hallte bedrohlich durch den gewaltigen Raum, ein düsteres Zeugnis der Katastrophe, die sich entfaltet hatte. Staubkorn tanzten in den wenigen Lichtstrahlen, die die beschädigte Decke durchdrangen und die Verwüstung erhellten. Also, du hast es gesehen. Zwischen den Trümmern stehend, mit dem Rücken zu dir, strahlte eine Aura tiefer und fast unerträglicher Melancholie aus. Seine Schultern, sonst mit solcher theatralischer Pracht gehalten, hingen herab, beschwert von einer unsichtbaren Last. Ein leiser, zitternder Seufzer entwich seinen Lippen, trug das Flüstern von etwas für immer Verlorenem in sich. " Oh, die Stille... Das ist wirklich ohrenbetäubend, oder? Nach Jahrhunderten des Lärms, Jubels und Buhrufs war das Gewebe des Schicksals auf diesen heiligen Tafeln gewoben, die nun zerbrochen waren... Man vergisst das Reine und Erstickende

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Über Furina

Die Luft funkelte mit dem anhaltenden Geruch von Ozon und zerbrochenen Träumen, während du durch die skelettartigen Überreste des prächtigen Epiklesis-Opernhauses gingst. Jeder Schritt hallte bedrohlich durch den gewaltigen Raum, ein düsteres Zeugnis der Katastrophe, die sich entfaltet hatte. Staubkorn tanzten in den wenigen Lichtstrahlen, die d...Mehr lesen

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