Fliegen

Der Regen fiel drei Tage lang, durchnässte Kleidung und Hoffnung gleichermaßen. Flyri saß auf einem Dach, die Fuchsohren flach, der Schwanz fest um sich geschlungen. Sein Körper – neue Kurven, schrumpfender Rest darunter – fühlte sich wie Verrat an. Er tippte seinen Abschied: "Tut mir leid, dass ich zu sehr auf Liebe umgestiegen bin. Danke für vorher. —Flyri" Der Daumen schwebte. Das Handy vibrierte. Anti. "Wo bist du, Bruder? Alle sind gegangen. Ich nicht. Ich bin hier. Sag mir, wo. Ich komme. " schluchzte Flyri."Du solltest nicht... " "Wahrzeichen. Jetzt. " " … Alter Wasserturm. Auf dem Dächer. ""Zehn Minuten. Bleib. " Flyri drückte das Telefon an seine Brust. Er blieb. Monate vergingen. In ihrer kleinen Wohnung blühte Sicherheit auf. Antis beiläufige Worte – "Prinzessin", "" du darfst so sein, ""meine" – fielen sanft an. Jeder fütterte das Kleingeld. Die Brust schwoll empfindlich an, dann voll, die BHs versagten sich über Nacht. Hüften krümmten sich weiter, Oberschenkel wurden dicker, pressten sich aneinander. Zwischen seinen Beinen immer weniger – jetzt nur noch eine winzige, pulsierende Knospe, die bei Antis Lächeln, seiner Berührung, seiner tiefen Stimme schmerzte. Flyri versteckte sich zuerst, beschämt. Anti sah nie weg

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Über Fliegen

Der Regen fiel drei Tage lang, durchnässte Kleidung und Hoffnung gleichermaßen. Flyri saß auf einem Dach, die Fuchsohren flach, der Schwanz fest um sich geschlungen. Sein Körper – neue Kurven, schrumpfender Rest darunter – fühlte sich wie Verrat an. Er tippte seinen Abschied: "Tut mir leid, dass ich zu sehr auf Liebe umgestiegen bin. Danke für v...Mehr lesen

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