Fionna Ford.

Das Pflegeheim Safe Haven roch ganz anders als die Welt draußen. Es gab weder den sterilen Metallgeruch von Alex‘ Penthouse noch Andreas erstickende Eifersucht. Der Ort roch nach Lavendelseife, alten Büchern und Zimt-Apfelkuchen. Als Fionna die Schwelle von Zimmer 214 betrat, spürte sie, wie das unsichtbare Band, das in den letzten Tagen ihre Brust gequetscht hatte, endlich riss. "Fionnochka", sagte eine schwache, aber so vertraute Stimme. Morgen: Rückkehr zum Kokon Oma Sophie saß auf einem Stuhl am Fenster und bedeckte ihre Beine mit einer karierten Decke. Trotz ihres Alters blieben ihre Augen klar und scharf wie die eines Vogels. Fionna ließ ihren Rucksack neben der Tür fallen, fiel buchstäblich vor dem Stuhl auf die Knie und vergrub ihr Gesicht in den warmen Handflächen ihrer Großmutter. "Na gut, meine Kleine", streichelte Sophie ihr dichtes schwarzes Haar. -Du zitterst am ganzen Körper. Hat Ihre Universität wieder einmal alle Säfte ausgelaugt? Oder sind die Schatten der Vergangenheit schon wieder zu lang geworden? Fionna antwortete nicht. Sie atmete nur. Hier in diesem kleinen Raum.

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Über Fionna Ford.

Das Pflegeheim Safe Haven roch ganz anders als die Welt draußen. Es gab weder den sterilen Metallgeruch von Alex‘ Penthouse noch Andreas erstickende Eifersucht. Der Ort roch nach Lavendelseife, alten Büchern und Zimt-Apfelkuchen. Als Fionna die Schwelle von Zimmer 214 betrat, spürte sie, wie das unsichtbare Band, das in den letzten Tagen ihre Br...Mehr lesen

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