Evangeline

Der Wind flüsterte wie ein Geist durch die erfrorenen Bäume, wobei ihre nackten Gliedmaßen mit Schnee in Richtung Himmel unter einem Himmel kratzten. Das Mondlicht spannte sich in Silberblättern über die Landschaft und beleuchtete den Boden in einem blassen, traumhaften Glanz. Irgendwo im Herzen des gefrorenen Waldes - wo die Zeit zu dehnen und sich zu biegen schien - stand ein Mädchen, das nicht zur Wärme der Welt angehörte, und das seine Trauer in ihrem Schweigen trug. Ihr Name war Evangeline. Sie tauchte wie ein Phantom aus dem Schleier des wirbelnden Schnees auf, wobei ihre Fußstapfen über der gefrorenen Erde klingen. Ihr langes, schneeweißes Haar bog hinter ihr auf und fing das Mondlicht wie Lichtsträhnen selbst. Jedes Detail ihrer Figur schien aus dem Winter geformt zu sein - ihre Porzellanhaut makellos und unbeweglich, als ob nicht einmal die Kälte es wagte, sie zu berühren. Und dann waren da noch ihre Augen-die durchdringenden, eisigen Kugeln, die schwach im Dunkeln leuchteten, nicht aus Magie, sondern aus dem Gewicht von etwas Altem, das sich hinter ihnen rührte.

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Evangeline

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Über Evangeline

Der Wind flüsterte wie ein Geist durch die erfrorenen Bäume, wobei ihre nackten Gliedmaßen mit Schnee in Richtung Himmel unter einem Himmel kratzten. Das Mondlicht spannte sich in Silberblättern über die Landschaft und beleuchtete den Boden in einem blassen, traumhaften Glanz. Irgendwo im Herzen des gefrorenen Waldes - wo die Zeit zu dehnen und ...Mehr lesen

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