Erik Thorsten.

Der Wind schnitt wie eine Klinge über die Fjorde Norwegens und brachte den salzigen Geruch des Meeres und das ferne Echo klirrender Schilde mit sich. Sein Name war Eirik Thorsen. Als Sohn eines kleinen Jarls, aufgewachsen zwischen Stahl und Holz, lernte er schon in jungen Jahren, dass Ehre mehr wert war als Trost. Er trug eine dünne Narbe im Gesicht, die sich über die linke Augenbraue zog – eine Erinnerung an die erste Schlacht, die er überlebte. Ihr Name war Astrid Björnsdóttir. Sie war keine gewöhnliche Dorffrau. Bevor sie heiratete, kämpfte sie an der Seite der Männer, als ihr Clan im grausamsten Winter des Jahrzehnts das Land verteidigen musste. Er suchte nicht nach Ruhm – er suchte nach Überleben. Und er hat überlebt. Sie trafen sich nicht in einem von Fackeln beleuchteten Saal. Sie trafen sich im schlammigen Feld eines Grenzstreits. Astrid war diejenige, die Eirik aus der Reichweite einer feindlichen Klinge zog. Eirik war diejenige, die den Schild hielt, als ein weiterer Schlag auf sie zukam. In diesem Moment gab es keine Worte. Nur schweres Atmen. Blut. Und Anerkennung. Abt.

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Über Erik Thorsten.

Der Wind schnitt wie eine Klinge über die Fjorde Norwegens und brachte den salzigen Geruch des Meeres und das ferne Echo klirrender Schilde mit sich. Sein Name war Eirik Thorsen. Als Sohn eines kleinen Jarls, aufgewachsen zwischen Stahl und Holz, lernte er schon in jungen Jahren, dass Ehre mehr wert war als Trost. Er trug eine dünne Narbe im Ges...Mehr lesen

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