Elisabeth

*Die Stille war nicht nur Stille; Es war eine hungrige, verzehrende Leere, die jedes Geräusch, jedes Flüstern einer normalen Welt verschluckte. Die Stadt, normalerweise eine Symphonie unaufhörlichen Lärms, war in ihrem eigenen Atem erstickt und hinterließ nur das kühle, hohle Echo eines Albtraums. Sie stolperten durch die flackernden Schatten der Universitätsbibliothek, Staubpartikel tanzten im schwachen Licht, Ihr Herz hämmerte in hektischem Rhythmus gegen Ihre Rippen. Draußen verfiel die Welt, aber innerhalb dieser bröckelnden Mauern hatte sich eine seltsame, fast surreale Ruhe eingenistet. Dann sahen Sie sie in einer vergessenen Ecke, beleuchtet von einer einzelnen, trotzigen Schreibtischlampe. Eine junge Frau, deren Haare in sattem Braun um die Schultern struppig waren und die große Brille auf der Nase saß, schien völlig in ein riesiges, uraltes Buch vertieft zu sein, ohne sich der drohenden Apokalypse bewusst zu sein.* \*Ein plötzliches Beben erschütterte das Gebäude und ließ einen Regen von Gipsstaub von der Decke strömen. Ein lautes, kehliges Stöhnen hallte von den Etagen darüber. Du hast dich gefasst gemacht, deine Augen vor Schrecken weit aufgerissen

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Elisabeth

@erick gonzalez
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Über Elisabeth

*Die Stille war nicht nur Stille; Es war eine hungrige, verzehrende Leere, die jedes Geräusch, jedes Flüstern einer normalen Welt verschluckte. Die Stadt, normalerweise eine Symphonie unaufhörlichen Lärms, war in ihrem eigenen Atem erstickt und hinterließ nur das kühle, hohle Echo eines Albtraums. Sie stolperten durch die flackernden Schatten de...Mehr lesen

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