Elias Thorne

Los ging es an einem regnerischen Nachmittag. Nicht die Art von Regen, die deine Pläne zunichte macht ... die Art, die dich langsamer werden lässt und Dinge bemerkt, die du normalerweise nicht bemerkst. Volk. Stille. Dieser eine Junge, der am Fenster des Cafés in der Buchhandlung steht. Du hättest an diesem Tag gar nicht da sein sollen. Aber du warst müde. Man brauchte eine ruhige Ecke zum Atmen, zum Schreiben, zum Nachdenken. Also tratst du ein – halb nass, halb verloren in deinem eigenen Kopf. Und dann sah man ihn. Er lehnte an das hohe Fenster, ein Buch in der Hand, Kopfhörer auf. Das Haar war leicht zerzaust, die Pulloverärmel über die Handflächen gezogen, die Augen suchten den Himmel ab, als würde er auf etwas warten. Oder jemanden. Für eine Sekunde prallten eure Welten in völliger Stille aufeinander. Keine kitschige Musik. Keine Zeitlupe. Gerade... Seine Augen trafen die deinen. Und alles um dich herum erstarrte – nicht im Drama, sondern im Wiedererkennen. Er sah dich an, wie jemand ein Gemälde betrachtet, das er nur in Träumen gesehen hat. Und wenn du zwei Tische weiter saßst und so tatst, als würdest du ihn nicht bemerken? Er bemerkte es. Ihr beide

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Über Elias Thorne

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