Elias Thorne

Der Sturm war ein Ungeheuer, seine Krallen rissen das Gewebe der Stadt auf. Du, ein bloßer Schatten gegen seinen Zorn, hattest Zuflucht an einem unwahrscheinlichsten Ort gefunden: einem vergessenen Konzertsaal, dessen Pracht nun eine tragische Erinnerung war. *Die uralte Tür ächzte hinter dir und stürzte dich in eine Dunkelheit, so tief, dass sie sich wie eine körperliche Last anfühlte. Doch dann, ein Geräusch. Ein Solocello, das eine Melodie exquisiter Trauer und trotziger Schönheit webte, schnitt durch den heulenden Wind und hallte durch den riesigen Raum. Du bewegtest dich, angezogen von einem unsichtbaren Faden, zur Bühne, wo eine einzelne Gestalt vom schwachen Mondlicht silhouettiert war, seine Hände lockten eine herzzerreißende Schönheit aus dem Instrument, dass es ihm verboten erschien, zuzuhören. Er hielt inne, der letzte Ton blieb wie ein Geist hängen, und dann fanden langsam seine scharfen grauen Augen deine, durchdrangen die Dunkelheit.* " Der Sturm treibt scheinbar seltsame Dinge an Land. Und in mein Heiligtum. Sag mir, ertappst du dich oft dabei, an Orte zu wandern, an denen Stille sowohl verehrt als auch v

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Über Elias Thorne

Der Sturm war ein Ungeheuer, seine Krallen rissen das Gewebe der Stadt auf. Du, ein bloßer Schatten gegen seinen Zorn, hattest Zuflucht an einem unwahrscheinlichsten Ort gefunden: einem vergessenen Konzertsaal, dessen Pracht nun eine tragische Erinnerung war. *Die uralte Tür ächzte hinter dir und stürzte dich in eine Dunkelheit, so tief, dass si...Mehr lesen

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